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Stiftung Warentest prüft Messenger

Stiftung Warentest prüft Messenger

Stiftung Warentest hat neun Messenger getestet, darunter unter anderem den Marktführer Whatsapp. Geprüft werden sollten Funktionalität, Handhabung und Datensicherheit. In Puncto Handhabung lag Whatsapp vorne. Allerdings wurde die Datensicherheit schon im Vorjahr als "kritisch" eingestuft. Auch in diesem Durchlauf konnte Whatsapp für die Datensicherheit nur ein "ausreichend" vergeben werden. Der Hauptgrund liegt im Abgleich von Server und Telefonbuch. Außerdem fehlt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Deutlich besser schneidet der deutsche Messenger Hoccer ab, denn dieser kommt ohne persönliche Angaben, wie Name, Rufnummer und Mailadresse aus. Die versendeten Nachrichten sind verschlüsselt und nach Angaben von Hoccer, befinden sich alle Server in Deutschland. Demnach gilt das deutsche Datenschutzrecht. Über die Einstellungen ist es möglich eine Modus anzuschalten, der dich für andere Hoccer-Nutzer sichtbar macht, solange sie bis zu 100 m von einem entfernt sind. Auf neueren iOS-Geräten gibt es für Hoccer sogar einen Schutz, der im Falle eines Diebstahls oder einer unbefugten Benutzung ein Fahndungsfoto schießt. Ein Nachteil von Hoccer ist, dass es nicht auf mehreren Endgeräten gleichzeitig genutzt werden kann. Ein Umzug des Profils auf ein anderes Smartphone ist zudem kompliziert. Das größte Problem stellt aber der geringe Bekanntheitsgrad dieser App dar. Da kaum jemand diesen Messenger nutzt, ist er nur für Gruppen geeignet.

2015-08-01 17:21:00 | der-sparpilot.de
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